Fachtag „KI – Chancen und Risiken für die Selbstbestimmung behinderter Menschen“

Fachtag anlässlich 40 Jahre Beratungsstelle Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen

Datum: Freitag, 27. November 2026
Uhrzeit: 14:00 – 18:30 Uhr (Einlass ab 13:30 Uhr)
Ort: Bremische Bürgerschaft, Festsaal, Am Markt 20

Programm:

  • 14:00 Uhr: Begrüßung und Moderation,
    Jens-Christian Meyer
  • 14:05 Uhr: Grußworte

    Antje Grotheer,
    Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft

    Dr. Claudia Schilling,
    Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration
  • 14:20 Uhr: Impulsvorträge

    KI-basierte Assistenztechnologien für Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben
    – Überblick und ethische Aspekte,
    Dr. Rolf Feichtenbeiner, Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) Berlin

    Assistenz / Pflege,
    Prof. Dr. Vanessa Cobus, Jade-Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

    Kritische Betrachtung,
    Dr. Irmhild Rogalla, Hochschule Bremen
  • 15:45 Uhr: Pause
  • 16:30 Uhr: Perspektivenaustausch zu künstlicher Intelligenz, Chancen und Risiken
    Strukturierter Gruppenprozess
  • 17:30 Uhr: Abschluss und Ausblick

    Arne Frankenstein,
    Landesbehindertenbeauftragter

    Dr. Swantje Köbsell, Petra Wontorra, Dr. Joachim Steinbrück,
    Vorstand Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen
  • 18:30 Uhr Ende der Veranstaltung

KI – Chancen und Risiken
Ziel des Fachtags:

Der Fachtag beleuchtet die Möglichkeiten und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz für die Selbstbestimmung behinderter Menschen.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Selbstvertretung diskutieren im Anschluss an die fachlichen Impulse über aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Assistenz, Pflege und Teilhabe.

Nach der Pause wird das Publikum nicht nur zuhören, sondern sich aktiv in einen angeleiteten Austausch einbringen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Erfahrungen, Perspektiven und Ideen einzubringen, miteinander zu diskutieren und gemeinsame Ansatzpunkte zu entwickeln.

Themen:

  • Kritische Betrachtung: Ethische und gesellschaftliche Aspekte von KI
  • KI-basierte Unterstützungssysteme: Technologien für mehr Selbstständigkeit
  • Assistenz & Pflege: Wie KI den Alltag erleichtern kann
  • Perspektivenaustausch: Gemeinsame Diskussion über Chancen und Risiken


Zielgruppe:

Behinderte Menschen, Fachkräfte aus Sozialarbeit, Pflege und Politik, Interessierte

Anmeldung:

Bitte bis spätestens 11.11.2026

Bitte benutzen sie unser Anmeldeformular

( Link zum Anmeldeformular: ogy.de/9qxx )

Assistenzpersonen
benötigen eine eigene Anmeldung.

( Alternativ: Telefon: 0421 – 70 44 09 oder E-Mail: Anmeldung@slbremen-ev.de)

Logo Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen

Ostertorsteinweg 98, 28203 Bremen
Telefon: 0421 / 70 44 09
E-Mail: beratung@slbremen-ev.de


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen angesiedelt bei der LVG & AFS statt.

Party anlässlich 40 Jahre Beratungsstelle Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen – Samstag, 14. November 2026

Die Beratungsstelle Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen existiert seit 40 Jahren.
Und wir finden: Feiern gehört dazu!

Deshalb starten wir unser Jubiläum mit dem, was oft zu kurz kommt: mit einer richtig guten Party.
Am Samstag, 14. November 2026, wird es Zeit für Musik, Begegnung und gute Stimmung. Unsere Feier findet im „Gehörlosen Zentrum Bremen“, Schwachhauser Heerstraße 266, Bremen, statt.
Einlass ist ab 18:00 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr.

Hinweis: Zwei Wochen später am Freitag, 27. November 2026 – richten wir in der Bremischen Bürgerschaft den Fachtag „KI – Chancen und Risiken für die Selbstbestimmung behinderter Menschen“ aus.

Wichtig: Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung zwingend erforderlich – bitte denkt daran, auch Assistenzpersonen mit anzumelden.


Weitere Informationen lassen wir euch rechtzeitig zukommen. Bis dahin gilt: Termin vormerken, Räder ölen, Schritte einlaufen, Stock bereitlegen – und die Vorfreude wachsen lassen. Wir freuen uns darauf, dieses besondere Jubiläum mit euch zu feiern.

Nachbericht Stammtisch Eingliederungshilfe

KI-gezeichnete Szene eines Treffens in einem hellen Raum: Mehrere Menschen sitzen an einem langen Holztisch. Im Mittelpunkt steht eine lächelnde Person mit Brille, kurzem grauem Haar, dunklem Sakko und weißem Hemd im hinteren Bereich des Raums. Die übrigen Anwesenden sind bewusst nur skizzenhaft und ohne erkennbare Gesichtszüge dargestellt. Getränke und Gegenstände auf dem Tisch treten dezent in den Hintergrund.

Die reguläre Bestuhlung im Versammlungsraum von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen reichte diesmal nicht aus: Wegen des großen Andrangs mussten zusätzliche Klappstühle herbeigeschafft werden.

Arne Frankenstein informierte über die derzeit auf Bundesebene diskutierten Änderungen der Eingliederungshilfe. Im Zentrum stehen Vorschläge, die individuelle Unterstützungsansprüche begrenzen, Assistenzleistungen verstärkt als Poolleistungen organisieren und durch Belegungsrechte die Wahlfreiheit bei Wohn- und Unterstützungsformen einschränken könnten.

Damit stehen wesentliche Errungenschaften des Bundesteilhabegesetzes und die in Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention verankerte gleichberechtigte Möglichkeit, selbstbestimmt in der Gemeinschaft zu leben, auf dem Spiel.

Die Diskussion machte deutlich: Die wachsenden Ausgaben der Eingliederungshilfe dürfen nicht als Vorwand dienen, Leistungen behinderter Menschen zu kürzen. Kostensteigerungen entstehen insbesondere durch höhere Tariflöhne und Energiekosten. Statt Rechte zu beschneiden, braucht es den konsequenten Ausbau inklusiver Sozialräume, verlässlicher ambulanter Unterstützungsangebote und echter Wahlmöglichkeiten.

Wir werden die angekündigten Verschärfungen nicht widerspruchslos hinnehmen. Gemeinsam wollen wir weitere Schritte und öffentlich sichtbare Aktionen vorbereiten – bis hin zu Protesten auf der Straße. Unser Ziel bleibt klar: individuelle Rechtsansprüche verteidigen, Selbstbestimmung sichern und einer Politik entgegentreten, die Teilhabe dem Sparzwang unterordnet.

Wir bleiben dabei: Kürzungen bei Teilhabe und Inklusion werden wir nicht akzeptieren.


KI-Illustration

22.09.26 SL-Mitgliederversammlung 2026

Am Di., 22. September 2026 findet die Mitgliederversammlung von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen ab 19 Uhr in den Räumen am Ostertorsteinweg 98 statt.

Neben Berichten zur Vereinsarbeit bietet die Versammlung Raum für Aussprache, Fragen und Impulse. Im Mittelpunkt stehen außerdem die Vorstandswahlen: Mitglieder sind eingeladen, die zukünftige Arbeit des Vereins aktiv mitzugestalten.

Die ausführliche Einladung mit Tagesordnung wurde bereits per Mail an die Mitglieder versendet. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

21.08.26 „Drohende Kürzungen bei Teilhabe und Inklusion – und was wir dagegen tun können“ Stammtisch mit dem Landesbehindertenbeauftragten

Zu unserem nächstern Stammtisch erwarten wir unseren Bremer Landesbehindertenbeauftragten Arne Frankenstein. Die Bundesregierung, Länder und kommunale Spitzenverbände streben aktuell eine Reform der Eingliederungshilfe an, die deutliche Verschlechterungen vorsieht. Dies gefährdet die Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen. Arne Frankenstein wird die wesentlichen Vorschläge erläutern und mit uns die Frage diskutieren, wie die geplanten drastischen Einschnitte verhindert werden können.
 
Es gelten die bekannten Stammtischregeln: Mineralwasser und weitere Getränke stellen wir bereit. Was Ihr glaubt, was wir sonst noch brauchen, bringt bitte selbst mit – ganz selbstbestimmt.

Beginn wie gewohnt um 19 Uhr bei Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen, Ostertorsteinweg 98. Anmeldungen an verein@slbremen.de oder per Telefon: 0421-70 44 09.

Domsheide: Konflikt um die Neugestaltung geht in die nächste Runde – Behindertenverbände reichen Klage ein

Am Donnerstag, 16. Juli 2026, haben der Verein Selbstbestimmt Leben sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e.V. (LAGS Bremen) vor dem Verwaltungsgericht Bremen Klage gegen die Pläne des Senats zur Umgestaltung der ÖPNV-Umsteigeanlage an der Domsheide eingereicht.
Bekanntlich beabsichtigt der Senat, die Haltestellen der Bus- und Straßenbahnlinien, die vom Bahnhof kommen bzw. dorthin fahren, zusammenzulegen und sie in der Balgebrückstraße weiter um etwa 50 m in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke zu verschieben. Die Haltestellen der Linien 2 und 3 sollen hiernach auf der Domsheide vor dem alten Postamt verbleiben, allerdings um ca. 35 m Richtung Innenstadt verlegt werden.

Diese Pläne stoßen seit Jahren auf massive Kritik der Behindertenverbände, aber auch des Ortsbeirats Mitte, des Ausschusses der Seniorenvertretung für generationsgerechte Stadtentwicklung, des Landesteilhabebeirates und des Landesbehindertenbeauftragten. Kritisiert an den Senatsplänen werden vor allem die langen Umstiegswege von bis zu 185 m verbunden mit dem langgezogenen Gefälle in der Balgebrückstraße sowie die Querung der Fahrradachse Dechanatstraße – Marktstraße. Die Behindertenverbände sehen hierin eine besondere Gefahrenstelle.

Jürgen Karbe, Vorsitzender der LAGS Bremen meint hierzu: „Für mich als blinder Verkehrsteilnehmer ist es äußerst gefährlich, einen stark befahrenen Fahrradweg queren zu müssen. Fahrräder sind geräuschlos. Ich kann sie deshalb nicht rechtzeitig wahrnehmen. Und Radfahrer*innen beachten rote Ampeln häufig nicht. Ich selbst habe da schon wirklich gefährliche Situationen erlebt.“

Im vergangenen Jahr hatten der Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen e.V. (BSV Bremen), die LAGS Bremen, Selbstbestimmt Leben sowie der Sozialverband Deutschland (SoVD), Landesverband Bremen wegen ihrer Kritik an den Senatsplänen ein Schlichtungsverfahren nach dem Bremischen Behindertengleichstellungsgesetz eingeleitet. Dieses Verfahren scheiterte jedoch im Mai dieses Jahres.

Daraufhin haben sich die LAGS Bremen sowie Selbstbestimmt Leben dazu entschlossen, eine Verbandsklage vor dem Verwaltungsgericht zu erheben. Der BSV Bremen und der Landesverband des SoVD sind Mitglieder der LAGS Bremen und werden daher durch diese mitvertreten.

Beide klagenden Verbände haben den Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Rechte behinderter Menschen gGmbH Dr. Michael Richter mit ihrer Prozessvertretung beauftragt. Der Rechtsanwalt hat bereits zahlreiche Verbandsklageverfahren durchgeführt, davon auch einige in Bremen.

Dr. Richter hält die Verbandsklage für durchaus aussichtsreich, weil die langen Umstiegswege den Anforderungen an die Barrierefreiheit einer ÖPNV-Umsteigeanlage nicht genügen und die Querung der Fahrradachse Dechanatstraße – Marktstraße für alle Fahrgäste, insbesondere auch für blinde und sehbehinderte Personen, eine besondere Gefahrenquelle darstellt. Dr. Richter erklärt hierzu: „Es gibt Untersuchungen des ADAC, wonach circa acht Prozent der Radfahrer und Radfahrerinnen rote Ampeln ignorieren. Deshalb würde selbst eine Ampelanlage an der Querungsstelle Marktstraße – Dechanatstraße keine Verkehrssicherheit bieten.“

Dr. Joachim Steinbrück, Bremens früherer Landesbehindertenbeauftragter und Vorsitzender des Vereins Selbstbestimmt Leben, äußert zum Verfahren: „Unser Ziel ist es nach wie vor, an der Domsheide eine kompakte Haltestellenanlage mit möglichst kurzen Umstiegswegen durchzusetzen. Deshalb haben wir das Gerichtsverfahren eingeleitet. Allerdings werden wir das erneute Gesprächsangebot der Verkehrssenatorin, welches uns über den Landesbehindertenbeauftragten übermittelt worden ist, annehmen. Die Hoffnung, doch noch zu einer tragfähigen Lösung an der Domsheide zu kommen, die im beiderseitigen Interesse liegt, haben wir noch nicht endgültig aufgegeben.“

Ansprechpartner:
Dr. Joachim Steinbrück, Vorsitzender Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen
Mail: joachim.steinbrueck@t-online.de – Tel.: 0151 23 58 73 08
Gerald Wagner, Geschäftsstellenleiter der LAGS Bremen e.V.
Mail: Gerald.Wagner@LAGS-Bremen.de – Tel.: 0421 – 38777-14

Verantwortlicher i.S.d. Presserechts:
Dr. Joachim Steinbrück, Selbstbestimmt Leben e.V. Bremen, Ostertorsteinweg 98,
28203 Bremen

LAG Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e.V.
Waller Heerstraße 55
28217 Bremen
Tel. 0421 38777-14
info@lags-bremen.de

SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen
Beratung, Politik, Kultur von behinderten Menschen
SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen
Ostertorsteinweg 98
28203 Bremen
Tel. 0421 704409
verein@slbremen-ev.de

22.05.26 Behindertenpolitischer Stammtisch: Sportangebote für behinderte Menschen

Wir laden herzlich ein zum nächsten behindertenpolitischen Stammtisch von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen.

Am Freitag, den 22. Mai 2026, treffen wir uns um 19:00 Uhr in unseren Räumen am Ostertorsteinweg 98 in Bremen, um gemeinsam über ein Thema zu sprechen, das viele bewegt: Sportangebote für behinderte Menschen in Bremen und Umgebung.

Als Gast begrüßen wir Michael Berger. Viele kennen ihn aus seiner engagierten Arbeit im Forum Barrierefreies Bremen oder aus dem Vorstand von SelbstBestimmt Leben e.V. Darüber hinaus hat er auch im Bereich Behindertensport wichtige Impulse gesetzt – unter anderem als Mitbegründer der ersten Sitzvolleyballgruppe in Bremen.

Michael Berger wird an diesem Abend persönliche Einblicke in seine Erfahrungen mit dem Behindertensport geben und berichten, was für ihn und viele andere dabei besonders wichtig ist. Er wird auch verschiedene Sportmöglichkeiten für körperlich eingeschränkte Menschen vorstellen und aufzeigen, wie und wo man passende Angebote in Bremen und Umgebung finden kann.

Wie immer gilt bei unserem Stammtisch: Für Getränke (Bier – mit und ohne Alkohol – sowie Wasser) ist gesorgt. Alles Weitere bringt bitte selbst mit – ganz im Sinne von Selbstbestimmung und Gemeinschaft.

Eingeladen sind alle Mitglieder von SelbstBestimmt Leben e.V., des Forums Barrierefreies Bremen sowie alle Interessierten.

Wir freuen uns auf einen informativen Abend, spannende Gespräche und den gemeinsamen Austausch! Vorherige Anmeldung unter verein@slbremen-ev.de erwünscht.

Euer Team von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen

SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen, Ostertorsteinweg 98, 28203 Bremen, Telefon: 0421 / 704409
E-Mail: verein@slbremen-ev.de


Behindertenpolitischer Stammtisch am 17. April 2026

Der nächste behindertenpolitische Stammtisch von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen findet am Freitag, den 17. April 2026, um 19:00 Uhr in den Räumen des Vereins, Ostertorsteinweg 98, statt.

Thema des Abends:
Das Bündnis „Einfach Unterwegs – Initiative für gute Mobilität“ und seine Ideen für eine Verkehrswende sowie einen anderen ÖPNV in Bremen.

Zu Gast ist Mark Peter Wege von der Initiative „Einfach Einsteigen“.

Die Initiative „Einfach unterwegs“ strebt einen Volksentscheid über den Entwurf eines Bremischen Gesetzes für gute Mobilität (BremGM) an.

Ziel des Bündnisses ist es, verbindliche rechtliche Grundlagen für eine zukunftsfähige Mobilität zu schaffen – mit Schwerpunkten auf Klimaneutralität bis 2038, dem Ausbau des Umweltverbunds, der Vision Zero (keine Schwerverletzten oder Todesopfer im Straßenverkehr) sowie der Barrierefreiheit aller Haltestellen.

Der Umweltverbund im Sinne des Gesetzentwurfs umfasst den Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Das Bündnis wird unter anderem von Fridays for Future Bremen, VCD Bremen, LAGS Bremen und SelbstBestimmt Leben Bremen unterstützt.

Wie gewohnt gelten die bekannten Stammtischregeln: Für Getränke (Bier mit und ohne Alkohol sowie Wasser) ist gesorgt. Weitere Beiträge können gerne selbstbestimmt mitgebracht werden.

Anmeldung erwünscht: SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen, Ostertorsteinweg 98, 28203 Bremen, Tel. 0421 / 704409, verein@slbremen-ev.de.

„Roll-In“ beim Fachdienst Teilhabe – deutlicher Protest für Selbstbestimmung

Menschen mit Rollstühlen protestieren im Weißen Haus

Am 12. März 2026 haben zahlreiche Assistenznehmer*innen gemeinsam mit Unterstützer*innen von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen mit einem „Roll-In“ vor dem Weißen Haus, wo der Fachdienst Teilhabe untergebracht ist, gegen ungerechtfertigte Leistungskürzungen und überlange Bearbeitungszeiten protestiert.

Mit Rollstühlen, Transparent und eindrücklichen Erfahrungsberichten machten die etwa 100 Teilnehmenden auf die schwierige Situation vieler behinderter Menschen aufmerksam, die auf persönliche Assistenz angewiesen sind. Immer häufiger kommt es zu Verzögerungen oder Kürzungen, die dazu führen, dass selbst grundlegende Unterstützung im Alltag ausbleibt.

Dr. Joachim Steinbrück, 1. Vorsitzender von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen, machte deutlich:
„Wer persönliche Assistenz braucht, braucht sie jeden Tag – nicht nur, wenn die Verwaltung dazu kommt, Anträge zu bearbeiten. Die Bremer Praxis gefährdet die Selbstbestimmung vieler Betroffener und muss dringend geändert werden.“

Die Teilnehmende forderten erneut schnellere Bewilligungen, unbefristete Leistungen und faire Begutachtungen. Nur so könne Teilhabe und Gleichberechtigung tatsächlich gewährleistet werden.

SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen dankte allen Unterstützer*innen, die sich an der Aktion beteiligt haben, und kündigte an, den politischen Druck für eine Verbesserung der Praxis weiter aufrechtzuerhalten.

Protestierende mit und Rollstuhl im Weißen Haus (Amt für Soziales).

Gesundheitsversorgung im Fokus – Einladung zum Austausch in unserer Geschäftsstelle

Gesundheit betrifft uns alle – und gute medizinische Versorgung ist eine wichtige Grundlage für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb möchten wir das Thema ambulante Gesundheitsversorgung in den Mittelpunkt eines offenen Austauschs stellen.

Wir laden Interessierte herzlich ein, ihre Erfahrungen, Eindrücke und Wünsche einzubringen. Uns interessiert:

  • Wo gibt es im ambulanten Bereich Schwierigkeiten oder Barrieren?
  • Was läuft gut – und was müsste besser werden?
  • Welche Ideen gibt es, um Versorgungslücken zu schließen und gesundheitliche Angebote inklusiver zu gestalten?

Unser Ziel ist es, gemeinsam herauszufinden, wo in der aktuellen Versorgung Verbesserungsbedarf besteht, und daraus konkrete Anregungen für Politik, Verwaltung und Gesundheitsakteure zu entwickeln. Die Ergebnisse des Austauschs werden anonym ausgewertet und fließen anschließend in die Arbeit des Landesteilhabebeirats Bremen ein – damit unsere Erfahrungen und Vorschläge in die politische Beratung und die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung einbezogen werden können.


Termin: Fr., 27. März 2026 um 19:00 Uhr
Ort: Ostertorsteinweg 98, 28203 Bremen
Anmeldung: beratung@slbremen-ev.de